
Reisen mit Hund: Ausrüstung, Sicherheit & echte Tipps
Vanlife mit Hund: Was für Mia & Maya immer mit muss
Vanlife mit Hund bedeutet für mich nicht einfach, zwei Näpfe, eine Leine und einen Sack Futter in den Camper zu werfen und loszufahren.
Mia, Maya und ich leben und reisen gemeinsam in unserem VW T5 Pepe durch Europa. Wir wandern, gehen joggen, fahren Dogscooter und Rennrad, stehen zusammen auf dem SUP und entdecken Städte, Strände und Nationalparks.
Dabei hat sich unsere Ausrüstung mit der Zeit immer weiterentwickelt.
Manche Dinge waren von Anfang an dabei. Andere kamen dazu, weil ich unterwegs gemerkt habe: Das fehlt uns. Und manche Dinge gehören heute zu unserer festen Ausstattung, weil wir Erfahrungen gemacht haben, die ich so nicht noch einmal erleben möchte.
Deshalb ist das hier auch nicht die eine ultimative Packliste für den Urlaub mit Hund.
Es ist unsere Packliste.
Mit Dingen, die sich in unserem echten Vanlife-Alltag mit zwei Hunden bewährt haben. Mit Lösungen, die in einem kleinen Camper funktionieren. Und mit den Geschichten dahinter.
Vielleicht brauchst du nicht alles davon. Aber vielleicht ist genau die eine oder andere Idee dabei, an die du vor deiner nächsten Reise mit Hund noch nicht gedacht hast.
Inhaltsverzeichnis
Vanlife mit Hund: Was für Mia & Maya immer mit muss
Unser Zuhause auf wenigen Quadratmetern
12 bis 15 Kilogramm Hundefutter – wohin damit?
Sicher unterwegs: Leine, Geschirr und Sicherung während der Fahrt
Wandern mit Hund: Das ist in unserem Rucksack
Eine Trinkflasche, die ich inzwischen wirklich liebe
Was uns beim Wandern wirklich begleitet 🐾
Joggen, Dogscooter und Fahrrad: Gemeinsam unterwegs statt nur Gassi gehen
Hundemantel für Regen, Kälte – und den Fall, dass wir plötzlich am Straßenrand stehen
SUP mit Hund: Mia & Maya sind keine Wasserratten – aber sie sind dabei
Sicherheit mit Hund auf Reisen: Ein Thema, das für mich persönlich geworden ist
Unsere Erfahrung mit GPS-Trackern
Schleppleine statt falscher Freiheit
Eine ungewöhnliche Vorsorge: Geruchsproben meiner Hunde
Mein Geheimtipp für Städtereisen mit Hund
Wenn Mia und Maya allein in Pepe bleiben
Was mir hilft, wenn Mia und Maya in Pepe bleiben 🐾
Vor einem neuen Land beginnt meine Vorbereitung
Mein Tipp für den ersten Überblick
Als aus einer wunderschönen Wanderung plötzlich ein Notfall wurde
Unsere Erste-Hilfe-Ausrüstung für unterwegs
Was wir als Grundausstattung dabeihaben
Warum ich Blutdruckmessgerät, Waage und Thermometer im Van habe
Meine wahrscheinlich ausführlichste Excel-Tabelle überhaupt
Nicht jedes Spray gehört auf jeden Hund
Unsere Reiseapotheke verändert sich mit dem Reiseziel
Was für uns funktioniert, muss nicht automatisch für jeden Hund passen
Was bei uns für den Notfall mitreist 🐾
Zecken, Sandmücken und Parasiten: Vorsorge gehört für mich zur Reiseplanung
Krankenversicherung oder OP-Versicherung für den Hund?
Was bei Mia und Maya im Napf landet
Mein vielleicht wichtigstes Learning: Abenteuer braucht Ruhe
Unser Zuhause auf wenigen Quadratmetern
Wer mit zwei Hunden in einem VW T5 lebt, merkt ziemlich schnell:
Jeder Zentimeter zählt.
Trotzdem war mir von Anfang an wichtig, dass Mia und Maya ihre eigenen festen Rückzugsorte haben. Ihre Schlafplätze habe ich deshalb selbst an Pepe angepasst.
Die Grundlage besteht aus alten Matratzen, die ich passend zugeschnitten und mit Outdoor-Stoff bezogen habe. Darauf liegen Wolldecken, die auch vorher zu Hause im Körbchen verwendet haben.
Nicht spektakulär. Nicht Instagram-perfekt. Aber bequem, praktisch und genau passend für unseren Van.

Und das ist eigentlich etwas, das sich durch fast unsere gesamte Hundeausrüstung zieht:
Was bei uns dauerhaft mitfährt, muss im echten Alltag funktionieren.
Es muss möglichst wenig Platz brauchen, darf nicht unnötig kompliziert sein und ist im besten Fall für mehrere Situationen geeignet.
Näpfe, die nicht durch Pepe wandern
Bei den Näpfen habe ich mich irgendwann ganz bewusst für einfache Näpfe aus Kokosfasern mit rutschfester Unterseite entschieden.
Warum?
Mich hat nicht nur das ständige Klappern der normalen Näpfe genervt. Wir essen und leben viel draußen in der Natur – und auf Steinen oder unebenem Boden sind die alten Näpfe ständig herumgerutscht. Genau das Problem habe ich mit den Näpfen aus Kokosfasern nicht mehr.
Für das Trinkwasser in Pepe habe ich zusätzlich eine ganz einfache Lösung gefunden.
Ich nutze zwei kleine, ineinander passende Stapelboxen. Die untere Box habe ich fest verbaut, während die zweite Box mit dem Wasser einfach hineingestellt wird.
Früher stand der Wassernapf frei im kleinen Wohnraum. Einmal nicht aufgepasst, mit dem Fuß dagegengekommen – und schon war das Wasser im Van verteilt.
Das kann mir mit der jetzigen Lösung nicht mehr passieren. Der Wasserbehälter steht sicher an seinem Platz und Mia und Maya haben trotzdem jederzeit Zugang zu frischem Wasser – auch während der Fahrt.
Es ist eine unglaublich einfache Lösung, aber genau solche kleinen Anpassungen machen für mich im Vanlife mit Hund den Unterschied.
Kleine Lösung. Große Wirkung.
Genau solche Dinge liebe ich am Selbstausbau.

12 bis 15 Kilogramm Hundefutter – wohin damit?
Mit zwei Hunden kaufe ich nicht ständig kleine Packungen Futter.
Bei uns zieht normalerweise ein Sack mit ungefähr 12 bis 15 Kilogramm ein. Nur: So ein großer Futtersack ist in einem kleinen Van ziemlich unpraktisch.
Meine Lösung sind vier Aufbewahrungsboxen von IKEA, auf die ich das Futter verteile.
Dadurch kann ich die Boxen einzeln verstauen und bei Bedarf herausnehmen. Für unseren Grundriss funktioniert das deutlich besser, als irgendwo einen riesigen Futtersack unterzubringen.
Das ist generell mein Tipp für Vanlife mit Hund:
Denke nicht nur darüber nach, was du mitnehmen möchtest. Überlege dir vorher auch, wie du es jeden einzelnen Tag benutzen und erreichen kannst.
Denn die beste Campingausrüstung bringt nichts, wenn du jeden Morgen erst den halben Camper ausräumen musst, um an das Hundefutter zu kommen.
Sicher unterwegs: Leine, Geschirr und Sicherung während der Fahrt
Bei vielen Dingen versuche ich bewusst, nicht für jede Aktivität eine komplett neue Ausrüstung mitzunehmen.
Mein bestes Beispiel dafür ist das Geschirr von Mia und Maya.
Ich nutze ein Zuggeschirr, das wir gleichzeitig im Alltag, beim Wandern, Joggen, Dogscooter und teilweise bei unseren anderen sportlichen Aktivitäten einsetzen können.
Für mich ist das genau die Art Ausrüstung, die zu unserem Leben passt.
Das Geschirr sitzt bequem, bietet Platz für den GPS-Tracker und hat oben zusätzlich einen Griff. Gerade beim Wandern finde ich das praktisch, weil ich den Hunden im Notfall an schwierigen Stellen helfen oder sie kurz anheben kann.
Auch bei den Leinen achte ich auf Sicherheit und Flexibilität.
Für die Fahrt sind Mia und Maya über ihre Leinen an zusätzlich verbauten Befestigungspunkten in Pepe gesichert. Die Leinen besitzen eine elastische Verbindung und einen passenden Autoclip.
Für mich gehört das Thema Sicherheit während der Fahrt genauso zum Reisen mit Hund wie Futter, Wasser oder eine gemütliche Decke.
Denn meine Hunde sind keine Ladung. Sie sind Familie.

Wandern mit Hund: Das ist in unserem Rucksack
Wir sind viel zu Fuß unterwegs.
Mal ist es nur eine kleine Runde. Mal wird aus „Wir schauen da vorne nur kurz“ plötzlich wieder eine längere Wanderung.
Mein Grundsetup bleibt dabei erstaunlich überschaubar.
Das Geschirr kennen Mia und Maya bereits aus dem Alltag. Dazu nutze ich einen Hüftgurt, an dem ich beide Hunde befestigen kann.
Das hat für mich einen riesigen Vorteil: Ich habe die Hände frei.
Am Gurt finden außerdem Handy, Kotbeutel und bei Bedarf die Trinkflasche Platz.

Eine Trinkflasche, die ich inzwischen wirklich liebe
Für unterwegs nutze ich inzwischen eine Edelstahlflasche mit integriertem Silikonnapf – und ganz ehrlich: Ich freue mich jedes Mal darüber, dass ich die alte Flasche endlich ersetzt habe.
Vorher hatte ich eine günstigere Plastikflasche, bei der man das Wasser durch Zusammendrücken in den integrierten Napf drücken musste. Die Idee war eigentlich ganz gut, im echten Reisealltag fand ich sie allerdings ziemlich unpraktisch.
Und vor allem: Das Ding war bei mir regelmäßig undicht.
In einem normalen Rucksack ist das schon nervig. Wenn man wie ich aber teilweise mit Technik und Elektrokomponenten unterwegs ist, kann es richtig ärgerlich werden. Ich habe mir damit tatsächlich schon einige Elektrokomponenten geschrottet.
Deshalb ist die Trinkflasche für mich eines der Beispiele, bei denen ich heute sage:
Man muss nicht für alles viel Geld ausgeben – aber manchmal lohnt es sich, nicht an jedem Euro zu sparen.

Mit meiner jetzigen Flasche bin ich wirklich zufrieden. Sie besteht aus Edelstahl und hat oben einen integrierten Silikonnapf.
Das Prinzip ist einfach: Das Wasser läuft in den Napf, Mia und Maya können trinken und wenn sie – wie Hunde das eben manchmal machen – nach einem halben Schluck plötzlich beschließen, dass sie doch keinen Durst haben, kann das restliche Wasser einfach wieder zurück in die Flasche.
Gerade auf längeren Touren möchte ich Wasser nicht unnötig verschwenden. Und noch wichtiger: Ich möchte keine auslaufende Flasche mehr zwischen meiner Ausrüstung haben.
Die Trinkflasche gehört deshalb inzwischen fest zu unserer Ausrüstung fürs Wandern mit Hund. Sie ist eines dieser kleinen Dinge, über die man vor dem Kauf kaum nachdenkt – und über die ich mich heute bei fast jeder Wanderung wieder freue.
Dazu kommen kleine Snacks, die Mia und Maya wirklich gerne mögen, Kotbeutel und eine Zeckenkarte.
Für längere Touren habe ich außerdem einen Hunderucksack dabei. Den genauen Einsatz und unsere Erfahrungen damit werde ich hier noch ergänzen.
Mein größtes Learning beim Wandern ist allerdings nicht, möglichst viel mitzunehmen.
Es ist, die Tour an die Hunde anzupassen.
Wetter, Temperatur, Untergrund, Wasser und Pausen gehören für mich genauso zur Planung wie Kilometer und Höhenmeter.

Was uns beim Wandern wirklich begleitet 🐾
Für unsere Wanderungen halte ich die Ausrüstung inzwischen ziemlich einfach. Das meiste davon begleitet uns schon lange und wird nicht nur zum Wandern genutzt.
Wenn du dir die Sachen anschauen möchtest, die Mia, Maya und ich tatsächlich dabeihaben, findest du hier unsere aktuelle Auswahl:
Unser Zuggeschirr für Wandern, Joggen & Dogscooter
Ein Geschirr für möglichst viele Abenteuer – genau so mag ich es. Ich nutze es beim Wandern, Joggen und Dogscooter. Besonders praktisch finde ich den Griff auf dem Rücken und den Platz für den GPS-Tracker.
Unsere Edelstahl-Trinkflasche mit Silikonnapf
Eine meiner liebsten Neuanschaffungen. Nach meiner undichten Plastikflasche und einigen unfreiwillig geopferten Elektrokomponenten möchte ich diese nicht mehr missen.
Hüftgurt für freie Hände unterwegs
Gerade mit zwei Hunden möchte ich beim Wandern und Joggen nicht permanent beide Leinen in der Hand halten. Handy, Kotbeutel und Kleinkram finden dort ebenfalls ihren Platz.
Zeckenkarte für unterwegs
Klein, leicht und deshalb bei uns fast immer dabei.
Die kleinen Snacks, die Mia und Maya lieben
Für unterwegs, als kleine Motivation und natürlich für besonders schwere Aufgaben wie: kurz stillhalten, obwohl irgendwo etwas unglaublich Spannendes riecht.
Das ist unsere persönliche Auswahl und keine Liste mit Dingen, die jeder Hund unbedingt braucht. Schau zuerst, was zu euch, euren Touren und eurem Alltag passt.
Du möchtest noch einmal ganz in Ruhe durch unsere Hundeausrüstung stöbern?
Alle Produkte und Dinge, die Mia und Maya auf unseren Reisen begleiten, findest du hier gesammelt auf einen Blick.

Joggen, Dogscooter und Fahrrad: Gemeinsam unterwegs statt nur Gassi gehen
Meine Hunde begleiten mich nicht nur beim Reisen.
Wir machen auch gemeinsam Sport.
Und genau hier zeigt sich wieder, warum ich Ausrüstung mag, die mehrere Aufgaben übernehmen kann.
Joggen mit zwei Hunden
Beim Joggen nutze ich wieder unseren Hüftgurt, die elastische Verbindung und die gleichen Geschirre.
Für mich ist das die unkomplizierteste Möglichkeit, gemeinsam loszukommen, ohne für jede Sportart eine komplett neue Ausstattung mitzunehmen.
Aber unser eigentliches Highlight ist etwas anderes.
Sobald der Dogscooter von Pepe kommt, wissen die beiden Bescheid
Mein Dogscooter ist kein schickes High-End-Modell.
Es ist ein selbst umgebauter älterer Roller mit großen Rädern. Vorne habe ich eine Zugvorrichtung angebaut, damit Mia und Maya mich gemeinsam ziehen können.
Und ich brauche den beiden nicht zu erklären, was jetzt passiert.
Sobald ich den Roller von Pepe herunterhole, werden sie unruhig.
Sie wissen genau: Gleich geht es los.
Wir fahren damit gerne an geeigneten Stränden oder auf schönen, passenden Wegen und Straßen. Sobald mein Startsignal kommt, gibt es für die beiden meistens nur eine Richtung:
Vollgas.
Genau solche Momente sind für mich ein großer Teil von Vanlife mit Hund.
Nicht nur Orte abhaken.
Sondern gemeinsam Dinge erleben, die allen Spaß machen.

Unterwegs mit dem Rennrad
Ich habe auch mein Rennrad dabei.
Mia und Maya laufen gerne nebenher, wenn die Strecke und die Bedingungen dafür passen. Auch hier greife ich auf unser bewährtes Setup zurück und passe Strecke, Tempo und Dauer an die Situation an.
Gerade bei sportlichen Aktivitäten ist mir wichtig, auf Temperatur und Untergrund zu achten.
Ein Weg, der für uns Menschen problemlos aussieht, kann für Hundepfoten bei hohen Temperaturen ganz anders sein.
Deshalb kontrolliere ich bei Hitze den Untergrund, bevor wir losgehen, und suche unsere Aktivitäten entsprechend aus.

Hundemantel für Regen, Kälte – und den Fall, dass wir plötzlich am Straßenrand stehen
Einen Hundemantel hatte ich früher ehrlich gesagt eher unter „brauchen meine Hunde nicht unbedingt“ abgespeichert.
Inzwischen haben Mia und Maya aber beide einen Mantel dabei, der für unseren Reisealltag einfach praktisch ist. Er schützt bei Regen, ist gleichzeitig gefüttert und hält die beiden an kalten Tagen warm. Gerade wenn wir lange draußen sind, das Wetter plötzlich umschlägt oder die Hunde nach einer Aktivität nicht mehr ständig in Bewegung sind, finde ich das einfach angenehm.
Für mich hat der Mantel aber noch einen zweiten wichtigen Zweck: Sichtbarkeit.
Die Mäntel haben reflektierende beziehungsweise leuchtende Elemente und funktionieren für Mia und Maya damit gleichzeitig ein Stück weit wie eine Warnweste.
Wenn wir mit Pepe einmal eine Panne haben, nachts am Straßenrand stehen oder die Hunde bei schlechter Sicht aus dem Van müssen, möchte ich nicht nur selbst gut sichtbar sein. Auch Mia und Maya sollen möglichst früh erkannt werden.
Das ist vielleicht wieder typisch für mich und meine Ausrüstung im Van:
Wenn etwas schon Platz in Pepe bekommt, darf es gerne mehr als eine Aufgabe erfüllen.
Regenjacke, Wintermantel und zusätzliche Sichtbarkeit in einem – genau deshalb gehören die Mäntel inzwischen fest zu unserer Hundeausrüstung.

SUP mit Hund: Mia & Maya sind keine Wasserratten – aber sie sind dabei
Unser Stand-up-Paddle reist ebenfalls in Pepe mit.
Mia und Maya sind keine Hunde, die beim ersten Anblick eines Sees schreiend vor Freude ins Wasser springen.
Aber bei ruhigem Wasser und ohne große Wellen sind sie auf dem SUP gerne dabei.
Für beide habe ich Schwimmwesten.
Auch wenn ein Hund schwimmen kann, kann ein SUP kentern oder eine Situation unerwartet kippen. Für mich geht Sicherheit auf dem Wasser deshalb vor.
So haben wir mit relativ wenig zusätzlicher Ausrüstung auch Abenteuer auf dem Wasser abgedeckt.
Und genau das mag ich an unserem Leben:
Heute Wanderweg.
Morgen Dogscooter.
Und übermorgen sitzen wir zu dritt auf einem SUP und hoffen, dass keiner eine hektische Bewegung macht.

Sicherheit mit Hund auf Reisen: Ein Thema, das für mich persönlich geworden ist
Über GPS-Tracker hätte ich früher vermutlich einen ziemlich sachlichen Absatz geschrieben.
Heute kann ich das nicht mehr.
Denn wenn ein Hund mehrere Tage verschwunden ist, verändert das etwas.
Maya war auf einer unserer Reisen mehrere Tage verschwunden. Diese Geschichte werde ich noch ausführlich in unserem Reiseblog erzählen.
Seitdem ist das Thema Ortung für mich keine nette technische Spielerei mehr.
Es ist ein zusätzlicher Baustein unserer Sicherheit.
Unsere Erfahrung mit GPS-Trackern
Wir haben mit einem anderen Trackersystem angefangen. Für unseren Reisealltag waren Akkulaufzeit und Lademöglichkeiten allerdings nicht optimal.
Später habe ich mich für GPS-Tracker von Tractive entschieden und nutze sie für beide Hunde.
Mit den Funktionen bin ich grundsätzlich zufrieden. Besonders praktisch für unseren Alltag ist die Verbindung mit dem WLAN im Van. Dadurch befinden sich die Tracker bei uns lange im Stromsparmodus und die Akkulaufzeit ist für unsere Nutzung deutlich besser.
Sobald wir unterwegs sind, kann ich die Ortung nutzen.
Aber ich möchte auch die Dinge nennen, die mich stören.
Bei meiner Nutzung haben die Befestigungen beziehungsweise Teile der Halterung nicht zuverlässig gehalten. Deshalb habe ich die Tracker aktuell zusätzlich mit Kabelbindern gesichert.
Ich schaue mir deshalb auch Alternativen an und werde meine Erfahrungen aktualisieren, sobald ich eine andere Lösung im echten Reisealltag getestet habe.
Denn genau darum geht es mir auf adVANturetimewithus:
Nicht darum, dass jedes Produkt perfekt sein muss, nur weil irgendwo ein Partnerlink steht.
Sondern darum, ehrlich zu sagen, was bei uns funktioniert – und was nicht.

Schleppleine statt falscher Freiheit
Mia und Maya sind Tierschutzhunde.
Und meine beiden sind, liebevoll gesagt, manchmal ziemliche Schisser.
Deshalb können und sollen sie nicht überall frei herumlaufen.
Für mehr Bewegungsfreiheit nutze ich eine Kombination aus einer zehn Meter langen Schleppleine und einer kürzeren Verbindung. Damit können sich beide bewegen, ohne dass wir innerhalb von Sekunden einen kompletten Leinenknoten produzieren.
Für mich ist das kein Widerspruch zur Freiheit.
Im Gegenteil.
Freiheit funktioniert für uns nur dann, wenn ich weiß, dass ich meine Hunde sicher wieder mit nach Hause nehme.

Eine ungewöhnliche Vorsorge: Geruchsproben meiner Hunde
Nachdem Maya in Irland fünf Tage verschwunden war, habe ich unglaublich viel recherchiert und bin dabei auch auf spezialisierte Suchteams mit Hunden gestoßen.
Seitdem fährt von Mia und Maya jeweils eine Geruchsprobe mit: ein Stück Stoff, das ich am Hinterteil des Hundes reibe und anschließend separat in einem Zipperbeutel verpacke. Die Geruchsprobe kann von Zeit zu Zeit aufgefrischt werden und im Ernstfall einem spezialisierten Suchteam als Geruchsreferenz dienen.
Zusätzlich sind beide Hunde in einem Haustierregister registriert und besitzen ihre Registrierungsnummern.
Für mich gilt auch hier:
Vorbereitung beginnt nicht erst dann, wenn etwas passiert ist.
Mein Geheimtipp für Städtereisen mit Hund
Städtereisen mit zwei Hunden können anstrengend sein.
Für die Hunde und für den Menschen.
Meine Lösung ist erstaunlich einfach:
Ich suche nach eingezäunten Hundewiesen und Hundeplätzen.

Gerade für Mia und Maya ist das perfekt.
Sie können sich bewegen, miteinander spielen und einfach Hund sein. Meine beiden spielen sowieso unglaublich gerne zusammen und können sich dabei richtig auspowern.
Danach sind sie häufig zufrieden und müde.
Wenn die Wetterbedingungen passen, die Temperatur im Van sicher ist und alle anderen Voraussetzungen stimmen, können sie anschließend für eine Weile in Pepe schlafen, während ich mir die Stadt anschaue.
Dabei nutze ich unsere Kamera, um jederzeit nach ihnen sehen zu können.
Viele Hundewiesen haben außerdem einen weiteren praktischen Vorteil: In der Umgebung findet man teilweise gute Ausgangspunkte zum Parken und kann von dort zu Fuß weitergehen.
Für uns funktioniert diese Kombination richtig gut:
Erst Hundezeit. Dann Ruhezeit. Dann meine Zeit.
Nicht jeder Reisetag muss für alle gleichzeitig Action bedeuten.

Wenn Mia und Maya allein in Pepe bleiben
Dass Mia und Maya zeitweise allein in Pepe bleiben können, gehört zu unserem Reisealltag. Allerdings nur dann, wenn die Bedingungen stimmen und ich mich darauf verlassen kann, dass Temperatur, Luftzirkulation und Stromversorgung sicher funktionieren.
Dabei verlasse ich mich bewusst nicht auf eine einzige Lösung, sondern auf mehrere Bausteine, die zusammenspielen.
Für die aktive Belüftung nutze ich den fest verbauten MaxxFan im Dach und zusätzlich einen 360-Grad-Lüfter von Sirocco. Beide können gleichzeitig laufen und sorgen dafür, dass die Luft im Van ständig in Bewegung bleibt.
Zusätzlich habe ich im Sommer eine kleine mobile Luftkühlung dabei. Sie wird mit kaltem Wasser aus dem Kühlschrank befüllt und sorgt direkt im Bereich der Hunde für etwas zusätzliche Abkühlung.
Die Lüftung ist bei mir außerdem temperaturgesteuert. Temperatursensoren überwachen den Innenraum und die Lüfter können ab der von mir eingestellten Temperatur automatisch anlaufen.
Zusätzlich befindet sich in der Schiebetür ein passgenaues Fliegengitter mit Regenschutz für den VW T5. So kann Frischluft nachströmen, während die aktive Belüftung für einen kontinuierlichen Luftaustausch sorgt.
Pepe ist außerdem gut gedämmt. Die weiße Außenfarbe und die Solarmodule auf dem Dach helfen zusätzlich dabei, einen Teil der direkten Sonneneinstrahlung von der Karosserie beziehungsweise der Dachfläche fernzuhalten. Trotzdem verlasse ich mich niemals allein auf Dämmung, Farbe oder Lüftung.
Denn ein Van bleibt ein Fahrzeug – und die Bedingungen können sich verändern.
Deshalb möchte ich wissen, was in Pepe passiert, wenn ich nicht direkt danebenstehe.
Über eine 360-Grad-WLAN-Kamera kann ich jederzeit nach Mia und Maya sehen. Zusätzlich nutze ich separate WLAN-Temperatursensoren, die mir die aktuelle Temperatur im Van direkt auf das Handy übertragen.

So habe ich nicht nur ein Bild, sondern zusätzlich konkrete Temperaturwerte.
Auch die Stromversorgung ist bei meinem System mitgedacht. Pepe verfügt über 300 Ah LiFePO₄-Batteriekapazität, ein fest verbautes Solarsystem auf dem Dach und zusätzlich eine mobile Solartasche. Gerade in Städten ist das für mich praktisch, weil das fest verbaute System weiter Strom erzeugen kann, während die mobile Solartasche dort natürlich nicht immer sinnvoll aufgestellt werden kann.
Damit habe ich mehrere Ebenen im System: Energieversorgung, Solarertrag, aktive Belüftung, zusätzliche Luftzirkulation, Temperaturüberwachung und die Kamera.
Trotz der ganzen Technik bleibt für mich aber der wichtigste Punkt ganz einfach: Mia und Maya bleiben nicht unnötig lange allein. Technik unterstützt mich und gibt mir zusätzliche Kontrolle – sie ersetzt für mich aber nicht den Blick auf Wetter, Standort, Tageszeit und die individuellen Bedürfnisse meiner Hunde.
Wenn wir gemeinsam unterwegs sind, bekommt die 360-Grad-Kamera übrigens eine zweite Aufgabe: Dann nutze ich sie zur Überwachung des Innenraums von Pepe.
Auch hier gilt wieder mein Lieblingsprinzip im Van:
Ein Gegenstand, mehrere sinnvolle Aufgaben.
Wenn du dich neben dem Reisen mit Hund auch für Einbruchschutz, Alarmanlagen und mein gesamtes Sicherheitskonzept für Pepe interessierst, findest du auf adVANturetimewithus einen eigenen Bereich rund um das Thema Sicherheit im Camper.
Was mir hilft, wenn Mia und Maya in Pepe bleiben 🐾
Wenn Mia und Maya für eine Weile allein in Pepe schlafen, verlasse ich mich nicht auf ein einzelnes Gerät. Für mich ist es das Zusammenspiel aus Luftzirkulation, Temperaturkontrolle, Kamera und einer zuverlässigen Stromversorgung.
Wenn du dir meine Lösungen genauer anschauen möchtest, findest du hier die Technik, die ich selbst in Pepe nutze:
360-Grad-Kamera für den Innenraum
Damit kann ich jederzeit nach Mia und Maya sehen. Wenn wir gemeinsam unterwegs sind, nutze ich dieselbe Kamera zusätzlich zur Überwachung des Innenraums.
WLAN-Temperatursensoren
Eine einfache und günstige Möglichkeit, die aktuelle Temperatur in Pepe direkt auf dem Handy im Blick zu behalten.
Unsere Lüftung und Luftzirkulation
Mit Dachlüfter und zusätzlichem 360-Grad-Lüfter sorge ich für Luftaustausch und Bewegung der Luft im Van.
Meine Stromversorgung in Pepe
300 Ah LiFePO₄, fest verbautes Solar und eine zusätzliche Solartasche bilden die Grundlage dafür, dass meine Technik auch unterwegs zuverlässig versorgt wird.
Du interessierst dich für das gesamte Sicherheitskonzept von Pepe? In meinem Bereich Sicher unterwegs zeige ich dir auch meine weiteren Lösungen rund um Einbruchschutz, Alarmanlage und Sicherheit im Camper.

Vor einem neuen Land beginnt meine Vorbereitung
Reisen mit Hund bedeutet für mich auch, mich vorab mit dem nächsten Reiseziel zu beschäftigen.
Welche Gefahren gibt es dort?
Welche Parasiten kommen vor?
Welche Einreisebestimmungen gelten?
Welche Nummern brauche ich im Notfall?
Wo finde ich einen Tierarzt oder eine Tierklinik?
Natürlich kann man nicht auf alles vorbereitet sein.
Aber man kann verhindern, in einem Notfall bei null anfangen zu müssen.
Wie wichtig das sein kann, haben wir in Skandinavien selbst erlebt.
Mein Tipp für den ersten Überblick
Wenn ich eine Reise in ein neues Land plane, schaue ich für einen ersten Überblick gerne bei hunde-urlaub.net vorbei. Dort sind die Einreisebestimmungen für viele europäische Länder übersichtlich zusammengefasst – und ganz wichtig: auch die Bestimmungen für mögliche Durchreiseländer sollte man nicht vergessen.
Für mich ist die Seite ein guter Startpunkt für die Reiseplanung mit Mia und Maya.
Trotzdem prüfe ich vor der Einreise immer noch einmal die aktuellen Informationen auf den offiziellen Seiten des jeweiligen Landes beziehungsweise der zuständigen Zoll- oder Veterinärbehörden. Regeln können sich ändern und gerade bei Themen wie Impfungen, Entwurmung, Zollanmeldung oder besonderen Einreisebestimmungen möchte ich mich nicht auf veraltete Informationen verlassen.
Mein Weg ist deshalb: erst einen Überblick verschaffen, dann offiziell gegenchecken – und erst danach losfahren.
Als aus einer wunderschönen Wanderung plötzlich ein Notfall wurde
Eine unserer Wanderungen in Schweden endete völlig anders als geplant.
Maya wurde von einer Kreuzotter gebissen.
Plötzlich ging es nicht mehr um schöne Wege, Moorlandschaften oder den nächsten Stellplatz.
Es ging nur noch darum, schnell zu handeln und tierärztliche Hilfe zu erreichen.
Ich habe Maya getragen, um ihre Bewegung so weit wie möglich zu reduzieren, bin zurück zum Auto und habe den nächsten erreichbaren Tierarzt angerufen, um unsere Ankunft anzukündigen.
Aus dieser Erfahrung habe ich noch einmal ganz neu verstanden, wie wichtig Vorbereitung unterwegs ist.
Ein Schlangenbiss beziehungsweise der Verdacht darauf ist ein tiermedizinischer Notfall. Tiermedizinische Quellen empfehlen, den Hund möglichst ruhig zu halten, Bewegung zu minimieren und unverzüglich tierärztliche Hilfe zu kontaktieren; wenn möglich, sollte der Hund getragen werden.
Dieser Punkt ist mir wichtig:
Meine Geschichte ersetzt keine tiermedizinische Beratung.
Ich erzähle, was uns passiert ist und wie ich gehandelt habe. Medizinische Maßnahmen, Medikamente und die konkrete Behandlung gehören in die Hände eines Tierarztes.
Aber eines kann ich aus eigener Erfahrung sagen:
Wenn etwas passiert, ist man froh, wenn man nicht erst anfangen muss, grundlegende Informationen zu suchen.
Unsere Erste-Hilfe-Ausrüstung für unterwegs
In Pepe liegt natürlich ein Erste-Hilfe-Set für Hunde.
Aber wenn ich ehrlich bin, ist das klassische Set mit Verbandsmaterial, Pinzette und Schere inzwischen nur ein kleiner Teil von dem, was bei uns unterwegs mitfährt.
Das hat auch mit unseren Erfahrungen der letzten Jahre zu tun.
Ich reise mit zwei Tierschutzhunden durch Europa und gerade durch Mayas Leishmaniose habe ich gelernt, genauer hinzuschauen und Veränderungen frühzeitig wahrzunehmen.
Deshalb sieht unsere Ausstattung vielleicht etwas anders aus als eine klassische Reiseapotheke für Hunde.
Was wir als Grundausstattung dabeihaben
Zu unserer normalen Erste-Hilfe- und Pflegeausrüstung gehören unter anderem:
Verbandsmaterial und sterile Kompressen
selbsthaftende Binden
Einmalhandschuhe
Schere und Pinzette
Zeckenkarte beziehungsweise Zeckenentferner
sterile Kochsalzlösung zum Spülen
Material zur Wundversorgung
Krallenschere und Krallenpflege
Thermometer
unsere individuell mit dem Tierarzt abgestimmten Medikamente und Mittel
Dazu kommen bei uns noch ein paar Dinge, bei denen wahrscheinlich der eine oder andere erst einmal schmunzeln wird:
eine Waage und sogar ein Blutdruckmessgerät für Hunde.
Aber dafür gibt es eine Geschichte.
Mein kleines Allzweckmittel unterwegs: Kamillan
Ein kleines Fläschchen, das bei mir schon seit Jahren mitreist, ist Kamillan. Ich nutze es selbst und habe es nach Rücksprache beziehungsweise aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen auch schon bei Mia und Maya äußerlich eingesetzt.
Für mich ist es eines dieser kleinen Mittel, die kaum Platz brauchen und die ich deshalb gerne dabeihabe. Als Mia einmal plötzlich ein stark geschwollenes Gesicht hatte, habe ich Kamillan begleitend verwendet und bei uns persönlich gute Erfahrungen damit gemacht.
Wichtig: Das ist meine persönliche Erfahrung und keine allgemeine Empfehlung für jeden Hund oder jede Verletzung. Gerade bei stärkeren Schwellungen, offenen oder tiefen Wunden, allergischen Reaktionen oder unklaren Beschwerden gehört der Hund für mich zum Tierarzt. Kamillan selbst enthält außerdem 50 Vol.-% Alkohol und ist nicht speziell als Tierarzneimittel ausgewiesen
Warum ich Blutdruckmessgerät, Waage und Thermometer im Van habe
Maya hat Leishmaniose und hatte im Zusammenhang mit ihrer Erkrankung unter anderem Probleme mit den Nieren, dem Herzen und zu hohem Blutdruck.
Deshalb habe ich irgendwann angefangen, einige Werte auch selbst im Blick zu behalten.
Natürlich ersetzt das keinen Tierarzt und auch keine Blutuntersuchung oder andere Diagnostik.
Aber es gibt mir zusätzliche Anhaltspunkte.

Ich kann Maya in Ruhe wiegen, ihre Temperatur kontrollieren, den Blutdruck messen und ihre Herzfrequenz beobachten. Vor allem kann ich diese Werte in einer für sie entspannten Umgebung erfassen.
Denn Maya ist beim Tierarzt natürlich aufgeregt.
Im Van oder an einem ruhigen Stellplatz sieht das anders aus.
Ich habe ihren Blutdruck sogar schon auf einer Fähre kontrolliert, weil ich wissen wollte, wie sie mit dieser für sie ungewohnten und stressigen Situation zurechtkommt.
Dabei geht es mir nicht darum, wegen jeder kleinen Abweichung in Panik zu geraten.
Ich schaue immer auf das Gesamtbild:
Frisst sie?
Trinkt sie?
Ist sie aufmerksam?
Wie verhält sie sich?
Wie sehen ihre Ohren aus?
Wie sehen Lefzen und Schleimhäute aus?
Ist das Zahnfleisch schön rosa oder auffällig blass?
Wie ist ihre Temperatur?
Hat sich ihr Gewicht verändert?
Und wenn mir etwas komisch vorkommt, habe ich zusätzliche Informationen, mit denen ich Rücksprache mit einem Tierarzt halten kann.
Meine wahrscheinlich ausführlichste Excel-Tabelle überhaupt
Als es Maya in Spanien wegen ihrer Leishmaniose richtig schlecht ging, habe ich angefangen, alles aufzuschreiben.
Und mit alles meine ich wirklich alles.
Welche Medikamente hat sie wann bekommen?
In welcher Dosierung?
Was habe ich ihr zu fressen angeboten?
Wie viel davon hat sie tatsächlich gefressen?
Wie viel hat sie getrunken?
Wie war ihre Temperatur?
Wie sah ihr Kot aus?
Wie sah der Urin aus?
Wie hat sich ihr Gewicht entwickelt?
Welche Veränderungen sind mir aufgefallen?
Daraus ist eine riesige Tabelle entstanden.
Beim Tierarzt wurde ich dafür anfangs tatsächlich ein wenig belächelt.
Später kam der behandelnde Tierarzt noch einmal auf mich zu und sagte sinngemäß: Diese Aufzeichnungen haben geholfen.
Natürlich wurden trotzdem alle notwendigen Untersuchungen gemacht. Aber das Team konnte sich vorher den Verlauf ansehen und musste bei der Vorgeschichte nicht komplett bei null anfangen.
Gerade bei Mayas damaligen Nierenproblemen waren die Informationen über den bisherigen Verlauf hilfreich.
Seitdem ist mein Appell ganz klar:
Du musst keine riesige Excel-Tabelle führen wie ich. Aber schreib wichtige Dinge auf.

Wenn dein Hund krank ist, bist du selbst häufig aufgeregt und müde. Dann ist es gar nicht so einfach, sich daran zu erinnern, ob ein Medikament um 8 Uhr oder um 10 Uhr gegeben wurde, ob der Hund gestern mehr getrunken hat oder wann der Durchfall eigentlich genau angefangen hat.
Ein einfacher Verlauf auf dem Handy reicht schon:
Datum und Uhrzeit, Medikamente, Futter, Trinkverhalten, Temperatur, Gewicht, Kot, Urin und besondere Auffälligkeiten.
Im Ernstfall hast du damit etwas in der Hand, das du dem Tierarzt zeigen kannst.
Und mir persönlich gibt es zusätzlich Ruhe, weil ich nicht nur nach meinem Gefühl gehe, sondern Entwicklungen über mehrere Tage vergleichen kann.
Nicht jedes Spray gehört auf jeden Hund
Gerade auf Reisen begegnen uns immer wieder Straßenhunde. Natürlich möchte man helfen.
Trotzdem würde ich heute nicht empfehlen, einen unbekannten Hund einfach mit irgendeinem Zecken- oder Parasitenmittel einzusprühen.
Je nach Produkt spielen Gewicht, Alter, Gesundheitszustand und Wirkstoff eine Rolle. Außerdem unterscheiden sich die Risiken je nach Reiseland: Neben Zecken können beispielsweise Sandmücken und andere Überträger von Krankheiten relevant sein.
Deshalb informiere ich mich vor einem neuen Land darüber, welche Risiken dort vorkommen und welcher Schutz für Mia und Maya sinnvoll ist.
Bei Straßenhunden würde ich bei größeren Problemen möglichst lokale Tierschützer oder einen Tierarzt einbeziehen, statt auf Verdacht verschiedene Mittel anzuwenden.

Unsere Reiseapotheke verändert sich mit dem Reiseziel
Ich glaube nicht an die eine perfekte Reiseapotheke für jeden Hund und jedes Land. Eine Reise nach Skandinavien bringt andere Themen mit sich als mehrere Monate in Südeuropa.
Deshalb gehört für mich zur Vorbereitung inzwischen auch:
Welche Parasiten und durch Vektoren übertragenen Krankheiten kommen im Reiseland vor?
Brauchen wir besonderen Schutz vor Zecken oder Sandmücken?
Gibt es besondere Einreisebestimmungen oder vorgeschriebene Behandlungen?
Wo befindet sich auf unserer Route eine Tierklinik?
Welche Notfallnummern sollte ich gespeichert haben?
Und gibt es besondere Gefahren durch Tiere oder Pflanzen?
Nach Mayas Kreuzotterbiss in Schweden weiß ich, wie schnell aus einer wunderschönen Wanderung ein Notfall werden kann.
Man kann nicht auf alles vorbereitet sein.
Aber man kann dafür sorgen, dass man im Ernstfall nicht völlig bei null anfängt.
Was für uns funktioniert, muss nicht automatisch für jeden Hund passen
Gerade bei diesem Kapitel ist mir ein Punkt besonders wichtig.
Ich zeige hier, was ich für Mia und Maya dabeihabe, welche Erfahrungen wir gemacht haben und was mir persönlich Sicherheit gibt.
Das bedeutet nicht automatisch, dass jeder Hund ein Blutdruckmessgerät im Camper braucht.
Bei Maya macht es aufgrund ihrer Vorgeschichte und in Abstimmung mit ihren tierärztlichen Kontrollen für mich Sinn. Für einen anderen Hund kann etwas ganz anderes wichtiger sein.
Deshalb unterscheide ich hier ganz bewusst zwischen:
Das habe ich dabei.
Das hat uns in einer bestimmten Situation geholfen.
und
Das ist eine allgemeine tiermedizinische Empfehlung.
Diese drei Dinge sind nicht automatisch dasselbe.
Aber eines würde ich jedem empfehlen: Kenne deinen Hund.
Schau ihn dir regelmäßig bewusst an.
Nicht nur dann, wenn etwas nicht stimmt.
Denn je besser du weißt, wie dein Hund aussieht und sich verhält, wenn es ihm gut geht, desto eher fallen dir Veränderungen auf.
Und manchmal ist genau dieses Gefühl – irgendetwas ist heute anders – der Grund, lieber einmal früher beim Tierarzt anzurufen.
Was bei uns für den Notfall mitreist 🐾
Unsere Reiseapotheke ist mit den Jahren und unseren Erfahrungen gewachsen. Einige Dinge gehören für mich inzwischen zur Grundausstattung, andere habe ich ganz speziell wegen unserer persönlichen Erfahrungen und Mayas gesundheitlicher Vorgeschichte dabei.
Zu unserer Ausstattung gehören unter anderem:
Erste-Hilfe-Set für Hunde
Zeckenkarte und Zeckenentferner
Digitales Thermometer
Material zur Wundversorgung
Krallen- und Pfotenpflege
Zusätzlich habe ich für Maya eine Waage und ein Blutdruckmessgerät für Hunde dabei. Das gehört aufgrund ihrer gesundheitlichen Vorgeschichte zu unserer persönlichen Ausstattung und ist keine allgemeine Empfehlung für jeden Hund.
Ich zeige dir hier, was bei uns tatsächlich mitreist. Medikamente, Parasitenmittel und medizinische Anwendungen stimme ich für Mia und Maya individuell mit dem Tierarzt ab.

Zecken, Sandmücken und Parasiten: Vorsorge gehört für mich zur Reiseplanung
Zeckenschutz und Parasitenvorsorge gehören für mich genauso zur Reisevorbereitung wie die Frage nach der nächsten Route oder dem nächsten Stellplatz.
Denn nur weil wir innerhalb Europas reisen, bedeutet das nicht, dass überall die gleichen Risiken auf Mia und Maya warten.
Je nachdem, wohin es für uns geht, informiere ich mich deshalb vorher: Welche Zeckenarten kommen dort vor? Gibt es Sandmücken? Sind Herzwürmer ein Thema? Brauchen wir einen zusätzlichen Schutz? Und gibt es vorgeschriebene Behandlungen für die Einreise?
Gerade das Thema Sandmücken ist für uns besonders wichtig, denn Maya hat Leishmaniose.

Mia und Maya tragen deshalb bei uns ein spezielles Halsband mit repellierender Wirkung gegen Sandmücken. Dabei geht es für mich nicht nur darum, Mia vor einer möglichen Infektion zu schützen. Auch bei Maya als bereits infiziertem Hund ist der Schutz vor Sandmücken wichtig, um das Risiko zu reduzieren, dass Sandmücken den Erreger aufnehmen und weitertragen können.
Natürlich ist auch ein solches Halsband kein unsichtbarer Schutzschild. Deshalb informiere ich mich vor Reisen in Risikogebiete zusätzlich über die Situation vor Ort und achte besonders in der Sandmückensaison auf einen möglichst lückenlosen Schutz.
Überhaupt habe ich auf unseren Reisen gelernt, dass „Reisen mit Hund in Europa“ nicht automatisch bedeutet, dass überall dieselben Regeln gelten.
Jedes Reiseland kann eigene Einreisebestimmungen haben.
Ein gutes Beispiel ist Schweden: Dort müssen mitgeführte Hunde bei der Einreise beim Zoll angemeldet werden. Das lässt sich bereits vor der Reise online erledigen.
Für Norwegen wiederum ist für Hunde bei der Einreise aus vielen Ländern eine Behandlung gegen den Fuchsbandwurm vorgeschrieben. Diese muss im vorgeschriebenen Zeitfenster erfolgen und tierärztlich im Heimtierausweis dokumentiert werden.
Solche Dinge sollte man nicht erst an der Grenze googeln.
Deshalb schaue ich mir vor jedem neuen Land die aktuellen Einreisebestimmungen an und prüfe gleichzeitig, welche gesundheitlichen Risiken vor Ort eine Rolle spielen.
Auf meinen einzelnen Länderseiten findest du deshalb nach und nach auch die jeweiligen Informationen zum Reisen mit Hund, unsere Erfahrungen bei der Einreise und die Dinge, auf die ich selbst vor der Weiterfahrt achte.
Denn mein Grundsatz ist inzwischen ziemlich einfach:
Lieber vorher zehn Minuten informieren, als an der Grenze oder im Notfall völlig überrascht zu sein.
Und ganz wichtig: Regeln und gesundheitliche Empfehlungen können sich ändern. Deshalb prüfe ich vor jeder Reise zusätzlich noch einmal die aktuellen Angaben der zuständigen Behörden und bespreche den individuellen Parasiten- und Krankheitsschutz von Mia und Maya bei Bedarf mit dem Tierarzt.
Krankenversicherung oder OP-Versicherung für den Hund?
Ein Punkt, über den ich mir vor unserer Reise ebenfalls viele Gedanken gemacht habe, ist die Versicherung von Mia und Maya.
Eine vollständige Hundekrankenversicherung hätte mich nach meinen damaligen Angeboten ungefähr 60 Euro pro Hund und Monat gekostet. Bei zwei Hunden war das für mich zu diesem Zeitpunkt finanziell einfach zu viel.
Also habe ich für mich gerechnet, abgewogen und überlegt: Welches finanzielle Risiko könnte mich im Ernstfall besonders hart treffen?
Meine Entscheidung war eine OP-Versicherung für beide Hunde. Dafür zahle ich ungefähr 30 Euro pro Hund im Monat und habe damit zumindest größere Operationen abgesichert – beispielsweise nach einem Unfall oder bei anderen notwendigen Eingriffen.
Natürlich ist das eine Abwägung.
Als Maya in Spanien schwer erkrankte und wegen ihrer Leishmaniose und der damit verbundenen Probleme intensiv behandelt werden musste, waren diese Kosten nicht durch die OP-Versicherung abgedeckt. Gleiches gilt für ihre tierärztliche Behandlung und Schmerztherapie nach dem Kreuzotterbiss.
Auf der anderen Seite musste Mia bereits operiert werden, um mehrere kleine Knoten im Bereich der Leiste entfernen zu lassen. Die Kosten von über 700 Euro wurden von unserer OP-Versicherung problemlos übernommen.
Für mich persönlich war und ist die OP-Versicherung deshalb ein sinnvoller Mittelweg zwischen monatlichen Kosten und der Absicherung größerer finanzieller Risiken.
Aber genau das ist der Punkt bei Versicherungen: Es geht um Wahrscheinlichkeiten und um die eigene finanzielle Situation. Niemand weiß vorher, ob der eigene Hund eine teure Operation benötigt oder stattdessen eine langwierige Erkrankung bekommt, deren Behandlung nicht unter den OP-Schutz fällt.
Deshalb würde ich jedem empfehlen, vor einer längeren Reise einmal ganz in Ruhe zu rechnen: Was kann und möchte ich monatlich bezahlen? Welche Kosten könnte ich im Notfall selbst auffangen? Und welches Risiko möchte ich lieber absichern?
Bei Tierschutzhunden ohne eindeutige Rassezuordnung habe ich persönlich außerdem die Erfahrung gemacht, dass Angebote teilweise teurer ausfallen können. Deshalb lohnt es sich, verschiedene Tarife und Bedingungen genau zu vergleichen.
Für uns war die OP-Versicherung damals die passende Entscheidung. Trotz der zusätzlichen Tierarztkosten, die wir in den vergangenen Jahren selbst tragen mussten, ist diese Lösung für mich aktuell weiterhin in Ordnung.
Das muss aber nicht für jeden die richtige Entscheidung sein.
Wichtig ist aus meiner Sicht nur, sich vorher mit dem Thema zu beschäftigen – und nicht erst dann, wenn man mit seinem Hund in einer Tierklinik im Ausland sitzt.
Für Mia und Maya habe ich mich übrigens für die Tier-OP-Versicherung der HanseMerkur entschieden und bisher gute Erfahrungen damit gemacht.
Hitze, Kälte und Hundepfoten
Nicht jede Gefahr auf Reisen ist spektakulär.
Manchmal ist es einfach der heiße Boden.
Bei hohen Temperaturen kontrolliere ich deshalb den Untergrund, bevor wir längere Strecken laufen oder Sport machen.
Außerdem achte ich darauf, Schatten zu schaffen und Möglichkeiten zur Abkühlung zu haben.
Im Winter gehört für mich die Pfotenpflege ebenfalls zum Alltag. Gerade Kälte, Eis und belastende Untergründe können den Pfoten einiges abverlangen.
Auch Krallenpflege gehört für uns zur normalen Routine unterwegs. Dafür haben wir entsprechende Werkzeuge im Van.
Diese Dinge sind vielleicht nicht besonders aufregend.
Aber genau daraus besteht ein großer Teil des echten Lebens mit Hund im Camper:
beobachten, anpassen, pflegen und rechtzeitig reagieren.
Was bei Mia und Maya im Napf landet
Auch Ernährung ist bei uns ein Thema, das sich weiterentwickelt.
Ich ergänze das Futter von Mia und Maya teilweise mit verschiedenen frischen Bestandteilen und Zusätzen. Dazu gehören bei uns unter anderem Gemüse, Leinsamen, Chiasamen, Lachsöl, Schwarzkümmelöl und Eier.
Dieser Bereich ist bei uns im Wandel und wird deshalb kein allgemeiner Ernährungsratgeber.
Gerade bei selbst zusammengestellten oder stark veränderten Futterrationen ist mir wichtig, die Versorgung fachlich überprüfen zu lassen und nicht einfach davon auszugehen, dass „natürlich“ automatisch „vollständig bedarfsdeckend“ bedeutet.
Ich werde diesen Abschnitt deshalb künftig mit unseren weiteren Erfahrungen und fachlich geprüften Informationen ergänzen.

Mein vielleicht wichtigstes Learning: Abenteuer braucht Ruhe
Wenn man Vanlife auf Social Media sieht, besteht das Leben scheinbar aus Wandern, Sonnenuntergängen, SUP-Touren und Hunden, die permanent glücklich über eine Wiese rennen.
Unser echtes Leben sieht anders aus.
Ja, wir erleben unglaublich viel.
Aber ich achte genauso darauf, dass Mia und Maya schlafen können.
Viel schlafen.
Gerade weil wir ständig neue Orte sehen, andere Gerüche haben und neue Situationen erleben, brauchen die beiden auch Ruhe.
Ich möchte nicht jeden Tag stundenlang weiterfahren und anschließend direkt die nächste Aktivität starten, nur weil irgendwo noch ein weiterer Punkt auf meiner Karte gespeichert ist.
Manchmal ist der beste Programmpunkt für meine Hunde:
nichts.
Ein sicherer Schlafplatz in Pepe.
Wasser.
Ruhe.
Und einfach einmal kein neues Abenteuer.
Ich glaube, genau das habe ich durch unser gemeinsames Reisen gelernt:
Vanlife mit Hund bedeutet nicht, den Hund überall mitzuschleppen. Es bedeutet, das gemeinsame Leben so zu gestalten, dass alle darin ihren Platz haben.
Am Ende geht es nicht um die perfekte Ausrüstung
Wenn ich mir anschaue, was inzwischen alles für Mia und Maya in Pepe mitreist, muss ich manchmal selbst ein bisschen lachen.
GPS-Tracker, Schwimmwesten, Erste-Hilfe-Set, Regenmäntel, Blutdruckmessgerät – und irgendwo dazwischen natürlich noch zwei Hunde, die den größten Teil des Platzes sowieso für sich beanspruchen. 😄
Aber fast jedes dieser Dinge hat inzwischen seine eigene Geschichte.
Manches habe ich gekauft und würde es jederzeit wieder kaufen. Bei anderen Dingen habe ich erst durch schlechte Erfahrungen gelernt, worauf es mir wirklich ankommt. Einige Lösungen habe ich selbst gebaut, anderes gebraucht gekauft und manches war rückblickend einfach vollkommen unnötig.
Und genau das ist vielleicht der wichtigste Punkt dieses ganzen Artikels:
Du brauchst nicht die perfekte Ausrüstung, um mit deinem Hund loszufahren.
Du musst nicht erst alles kaufen, was irgendwo auf einer Packliste steht. Schau auf deinen Hund, auf eure Art zu reisen und auf das, was ihr gemeinsam machen möchtet.
Mia und Maya sind keine perfekten Instagram-Hunde.
Sie sind zwei Tierschutzhunde mit ihren eigenen Geschichten, Ängsten und kleinen Macken. Manchmal sind sie mutig, manchmal ziemliche Schisser. Sie ziehen mich mit Vollgas auf dem Dogscooter über den Weg und schauen mich kurze Zeit später an, als wäre eine harmlose Situation das Ende der Welt.
Und genau so gehören sie zu meinem Leben.
Wir haben gemeinsam unglaublich schöne Orte gesehen. Wir standen auf Bergen, waren auf dem SUP unterwegs, sind durch Wälder gelaufen und haben an Stränden gespielt. Aber wir hatten auch Momente, in denen ich große Angst um sie hatte, in Tierkliniken saß oder einfach nur gehofft habe, dass alles wieder gut wird.
All diese Erfahrungen haben verändert, wie ich heute mit meinen Hunden reise.
Ich plane mehr. Ich beobachte genauer. Ich habe wahrscheinlich mehr Notfallausrüstung dabei als manch anderer – und ja, sogar ein Blutdruckmessgerät. 😉
Aber ich versuche gleichzeitig, nicht aus Angst zu reisen.
Denn dafür sind wir nicht losgefahren.
Wir sind losgefahren, um gemeinsam zu leben, zu entdecken und Erinnerungen zu sammeln.
Für mich bedeutet Vanlife mit Hund deshalb nicht, Mia und Maya einfach überallhin mitzunehmen.
Es bedeutet, unser Leben unterwegs so zu gestalten, dass es auch ihr Leben ist.
Mit Abenteuer und Ruhe.
Mit Sicherheit und Freiheit.
Mit Vollgas am Dogscooter und stundenlangem Schlafen in Pepe.
Mit neuen Orten, bekannten Decken und einem Zuhause, das immer mit uns fährt.
Und vielleicht ist genau das das Schönste an unserem Leben auf wenigen Quadratmetern:
Egal, wo wir am Abend stehen und egal, welches Land am nächsten Morgen vor der Tür liegt – solange Mia, Maya und ich zusammen in Pepe sind, ist unser kleines Rudel zu Hause.

Passt auf euch auf, erlebt Abenteuer und vergesst bei all den Plänen und Packlisten nicht das Wichtigste: die gemeinsame Zeit.
Chris, Mia & Maya 🐾
adVANturetimewithus
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Mir ist dabei aber wichtig: Du musst nicht alles neu kaufen und schon gar nicht alles besitzen, was wir dabeihaben.
Schau zuerst, was du und dein Hund wirklich braucht. Vieles lässt sich gebraucht kaufen, manches kann man selbst bauen und manchmal ist das, was bereits zu Hause liegt, vollkommen ausreichend. Unsere Hundebetten bestehen zum Beispiel aus alten, passend zugeschnittenen Matratzen, und auch unser Dogscooter ist kein neues High-End-Modell, sondern ein älterer Roller, den ich für uns umgebaut habe.
Ich verlinke Produkte, die Mia, Maya und mich tatsächlich begleiten, die wir selbst nutzen oder mit denen wir persönliche Erfahrungen gesammelt haben. Deshalb schreibe ich auch offen darüber, wenn mich etwas stört, kaputtgeht oder eine Lösung für uns nicht funktioniert.
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Also: Schau, was du wirklich brauchst, kaufe bewusst und nutze gerne auch Dinge weiter, die bereits da sind. Gebraucht ist oft genauso gut – und die nachhaltigste Ausrüstung ist manchmal die, die gar nicht erst neu gekauft werden muss.
Danke, wenn du meine Links nutzt und damit unsere Arbeit unterstützt.
